Archiv für April 2008

Seminarreport

Markus am Mittwoch, 16. April 2008

So, das Seminar hätten wir hinter uns – wobei diese Formulierung viel zu negativ ist. Es war nämlich ein netter, unaufgeregter Tag, angereichert mit der einen oder anderen neuen Information und Anregung.

Es waren acht (Hochzeits-)Paare dabei, die im Schnitt durchaus in unserem Alter waren, was mich zugegebenermaßen etwas verwundert hat. Ich hätte gedacht, dass mehr junges Gemüse dabei ist.

Die Rolle der Hauptinformationsquelle teilten sich ein – wohl berümter oder zumindest großflächig bekannter – Robert Irgendwas und der Herr Pfarrer Meier.

Ersterer – ausgebildeter Theologe – bestreitet seinen Lebensunterhalt als Trainer und Komponist, Zweiterer konnte auf einen schier unendlichen Fundus von hochzeitlichen Anekdoten und eine sehr aufmerksame Haushälterin zurückgreifen, die uns gleich morgens ein schönes Frühstück aufgetischt hat.

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Ein Seminar

Markus am Mittwoch, 02. April 2008

Solls „a rechte“ Hochzeit werden, dann ist auch noch ein Brautleuteseminar einzuplanen. Es ist zwar nicht zwingend vorgeschrieben, wird einem aber allerwärmstens ans Herz gelegt.

Dort geht es wohl darum, nochmal in sich zu kehren und sich über alles bewusst zu werden. Nun ja, bin mal gespannt, ob da welche sein werden, die schon länger als 14 Jahre in mehr oder weniger wilder Ehe verbracht haben 😉

Am 12. April wird bei uns der besinnliche Tag sein.

Nachtragsinfo 3

Markus am Mittwoch, 02. April 2008

Blumen
Endlich mal was mit relativ moderaten (Einzel-)Preisen. Das Teuerste ist der Blumenschmuck fürs Hochzeitsauto und der Aufsteller für zum neben den Ambo stellen, die jeweils im dreistelligen Bereich sind. Der Rest ist Kleinkram – denkt man.
Blumen für Hochzeiten haben nämlich ähnliche Eigenschaften wie Rechnungen von Autowerkstätten: Lauter Positionen mit Mini-Beträgen, aber in Summe dann doch ein nicht zu verachtender Brocken.
Vermutlich werden die Kosten aber unter denen für das Kleid bleiben.

Fotos
Und schon kommt der nächste Posten, der vermutlich vierstelliges Ausmaß annehmen wird.
Da man aber in der Regel so jung – und vor allem so verkleidet – nicht so bald wieder zusammenkommen dürfte, ist es aber wohl besser, sich hier auf keine Experimente einzulassen.
Wobei, das gilt eigentlich ja für fast alles 😯

Kirchenchor
Auch der musikalische Ablauf will festgelegt sein und in der heutigen, „modernen“ Zeit gibt es natürlich neben dem Gotteslob noch eine riesige Fülle von Songs, aus denen es auszuwählen gilt.
Bei uns werden auf jeden Fall die Gäste sowohl die Möglichkeit als auch die Verpflichtung haben, mit Ihrer Stimmgewalt die Kirchenmauern oder zumindest die Unterlippen der nah am Wasser Stehenden zum Beben zu bringen.

Nachtragsinfo 2

Markus am Mittwoch, 02. April 2008

Hochzeitskleid
Damit der Geldbeutel nich zu schnell zu geht, kommt natürlich schon recht schnell die erste, wirklich große „Investition“ (kann man eigentlich Hochzeitskleider nach der Vermählung als „unbrauchbares Wirtschaftsgut“ von der Steuer absetzen?).
Ich sag nur: 1500 ohne Schuhe!
Dafür hätts auch einen schnuckeligen, diagonal-metrigen, 100-hertzigen, ambilight-igen, flachen Glotzomaten gegeben, von dem man nicht nur an einem Tag 18 Stunden, sondern an ganz, ganz vielen Tagen jeweils ein bis zwei Stunden was hätte.

Nachtragsinfo 1

Markus am Mittwoch, 02. April 2008

Da natürlich schon einiges im Geheimen gelaufen ist, als es das Hochzeits-Blog noch nicht gab, gibts jetzt erstmal eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse:

Ämter
Mann, mann, mann, das ist nicht zu fassen, was man da alles an – natürlich kostenpflichtigem – Papier braucht: Erstmal je eine Geburtsurkunde und einen Stammbuchauszug bzgl. der Hochzeit der Eltern. Natürlich muss beides „frisch“ (bezahlt…) sein. Gut, wenn man Eltern im rentenfähigen Alter hat, die gerne mal für einen durch die Ämter der alten Heimat tingeln.
Dann eine Meldebestätigung des Amts vom Wohnort, das man von Zimmer A (Einwohnermeldeamt) nach Zimmer B (Standesamt) tragen muss, um dann ganz viele Fragen zu beantworten und drei oder vier Unterschriften zu leisten. „Wollen Sie, dass im Gemeindeanzeiger über die Hochzeit informiert wird? Soll der akademische Titel vor den Namen geschrieben werden? Wie viele Leute werden kommen? …“
Dann muss man sich – zumindest dieses Jahr noch – ein Stammbuch aussuchen, zu dessen Entgeltung die tausenden von Euros, die wir dem Herrn Staat bzw. unsere Arbeitgeber uns nicht überwiesen haben, dafür nicht reichen, muss man das ganze natürlich auch noch bezahlen.
In Summe geht das dann durchaus über die 100 Euro, bevor man endlich den Standesamt-Termin verbindlich bestätigt kriegt. Aber das war ja erst der Anfang…

Ja.

Markus am Mittwoch, 02. April 2008

Was viele für kaum noch möglich und wenige vielleicht sogar für unmöglich gehalten haben, passiert jetzt doch!

Nachdem wir ja schon seit über einem Jahr unsere Seelen gesamtschuldnerisch der Bank überschrieben haben und Petra – insbesondere von Handwerkern u.ä. – sowieso schon die ganze Zeit mit „Frau Kubicek“ angesprochen wird, haben wir beschlossen, dieses Jahr den „Bund der Ehe“ einzugehen.

Weitere Infos zum aktuellen Stand und zu den Veranstaltungen und Festivitäten gibt’s demnächst hier.